Die erste Woche

Nach einer Woche in Nicaragua bekomme ich ein immer deutlicheres Bild von dem Leben hier.

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Menschen hier sehr offen sind und auch viel Zeit miteinander verbringen. Die meisten Häuser hier haben kein Wohnzimmer (in dem es ohnehin zu warm wäre) und so sitzen viele Leute vor ihrem Haus und unterhalten sich.

Auch meine Dokumentation nimmt immer deutlichere Züge an. Nach langer Überzeugungsarbeit darf ich Anfang August für eine Woche in einer Sadinistischen Kommune im Norden des Landes filmen. Ich habe von diesem Ort noch keine Vorstellung und bin sehr gespannt.

Auch in dem Jugendzentrum, in dem ich arbeiten werde, habe ich schon verschiedene Familien kennengelernt. Es gibt einige Eltern die ihre Kinder sehr behüten und es gibt andere, die nie zu den Aufführungen ihrer Kinder kommen. Allgemein werden viele Kinder hier mehr sich selbst überlassen oder sie helfen in den Familienbetrieben mit. Ich war erstaunt schon Vormittags so viele Kinder auf der Straße zu sehen, aber hier gibt es in Grundschulen nur 2 Stunden Unterricht am Tag.

Vor zwei Tagen haben die Kinder Theaterstücke im Rathaus aufgeführt und ich war erstaunt, dass es hier keine Angebote im kulturellen Bereich gibt, obwohl viele Kinder Spaß daran haben.

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