Fiesta

Ich war mit zwei anderen Freiwilligen in Masaya, einer hübschen Stadt unweit der Hauptstadt Managua. Dort gibt es einige Märkte und die Stadt wirkt europäischer, weil es eine Art Stadtkern gibt. In vielen Städten, die nicht von den Kolonialmächten erbaut wurden findet sich kein Stadtkern im Zentrum sondern ein Park, in dem meistens laut Musik läuft.

Von Masaya kamen wir in 30 Minuten mit dem Bus zu einer Lagune. Dort hat sich Wasser im Krater eines Vulkans gesammelt und man kann darin schwimmen. Das Wasser ist warm wie in einer Badewanne. Obwohl es eigentlich ein touristisches Ziel ist habe ich dort nur zwei Franzosen gesehen.

Wir haben einen Nicaraguaner kennengelernt, der ein Jahr in Deutschland verbracht hat und sich gefreut hat, jemanden gefunden zu haben, mit dem er Deutsch sprechen kann. Es gibt hier viele Partnerschaften mit Deutschland und recht viele Freiwillige, die für ein Jahr nach Europa gehen. Er hat uns seine Stadt gezeigt und hat uns geholfen nach Hause zu kommen, als kein Bus mehr kam.

Abends haben wir den Abschied einer Freiwilligen gefeiert und es war eine typisch nicaraguanische „Fiesta“. Es gibt Essen, Salat mit frittierter Schweinehaut (schmeckt ein bisschen wie Chips), und die Gäste müssen mit verbundenen Augen eine Puppe (Piñata) solange zerschlagen, bis die Süßigkeiten herausfallen.

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